Normalität nur unter großen Sicherheitsvorkehrungen möglich

Die dritte Welle der Pandemie türmt sich gerade auf und sie wird gefährlicher sein, weil die Mutationen des Corona-Virus ansteckender und tödlicher sind. Und sie trifft nicht mehr vor allem die Alten; auch junge Menschen erkranken öfter, schwerer und müssen vor allem länger im Krankenhaus behandelt werden, was zu kritischen Engpässen führen wird. Zudem zeigen erste Erkenntnisse, dass Kinder das Virus mit in die Familien zu tragen scheinen.
Deshalb muss die dritte Welle jetzt frühzeitig und entschieden gebrochen werden. Dazu gehören natürlich konsequentes #Impfen und #Testen, aber auch die Reduzierung von Kontakten und eine Einschränkung der Mobilität.
Nachdem die von der Bundeskanzlerin angedachte #Osterruhe sich als nicht umsetzbar herausgestellt hat, stehen nun die Bundesländer in der Pflicht, im Sinne der im letzten MPK-Beschluss verankerten Notbremse zu handeln. Die Politik steht gegenüber den Bürger*innen in der Verantwortung für eine wirkungsvolle Pandemiebekämpfung.
Gleichwohl wissen wir, dass viele Menschen müde sind von den Beeinträchtigungen. Wir sollten deshalb auch Perspektiven ermöglichen, wie eine schrittweise Rückkehr zur Normalität möglich ist. Dazu gehören Modellprojekte, wie Angebote unter großen Sicherheitsvorkehrungen etwa im Bereich des Sports oder der Gastronomie ermöglicht werden können.

Verwandte Artikel