Schule ohne Rassismus: Ramona Pop übernimmt Patenschaft

Das Das Oberstufenzentrum TIEM in Spandau wurde im August Teil des Netzwerks Schule ohne Rassismus. Dies ist ein Projekt von und für Schülerinnen und Schüler, das ihnen die Möglichkeit gibt, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten und bürgerschaftliches Engagement zu entwickeln. Es ist das größte Schulnetzwerk in Deutschland, dem bundesweit über 2.800 Schulen angehören die von über 1,5 Millionen Schülerinnen und Schülern besucht werden.

Das Netzwerk Schule ohne Rassismus wendet sich gegen alle Ideologien der Ungleichwertigkeit, wie Diskriminierung aufgrund der Religion, der sozialen Herkunft, des Geschlechts, körperlicher Merkmale, der politischen Weltanschauung oder der sexuellen Orientierung.

Da das OSZ TIEM sich bereits in der Vergangenheit in verschiedenen Projekten engagiert hat, war es Bürgermeisterin Ramona Pop eine besondere Freude, dass die Schülerinnen und Schüler sie als Patin ihrer Schule ausgewählt haben. Indem sich die Patinnen und Paten öffentlich für das Anliegen einsetzen, werden die Schüler nicht nur am Tag der Titelübergabe, sondern dauerhaft in ihrem Engagement unterstützt.

„Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, weil Rassismus keinen Platz in unserer Gesellschaft hat und unsere Schulen zentrale Orte sind, dies zu vermitteln und vorzuleben“, so Ramona Pop bei der Titelübergabe.


Übrigens: Jede Schule kann dem Netzwerk beitreten, wenn sie folgende Voraussetzungen erfüllt: Mindestens 70 Prozent aller Menschen, die in einer Schule lernen und arbeiten, verpflichten sich mit ihrer Unterschrift, aktiv gegen jede Form von Diskriminierung an ihrer Schule einzutreten, bei Konflikten einzugreifen und regelmäßig Projekte und Aktionen zum Thema durchzuführen.

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