Zentraler Tag der offenen Tür bei der Berliner Feuerwehr

DSC_0354Bei hochsommerlichen Temperaturen kamen über 30.000 Berlinerinnen und Berliner zum diesjährigen Tag der offenen Tür der Berliner Berufs- und Freiwilligen-Feuerwehr nach Charlottenburg.

Es bot sich die Gelegenheit, die Berliner Feuerwehr einmal hautnah zu erleben und hinter die Kulissen zu blicken. Einsatzvorführungen, eine riesige Fahrzeugschau und ein unterhaltsames Rahmenprogramm sorgten für einen spannenden Sonntag.

Im Gespräch mit dem Landesbranddirektor Wilfried Gräfling informierte sich Ramona Pop über die Arbeit und die aktuellen Probleme bei der Berliner Feuerwehr. Insbesondere bei der Nachwuchsarbeit gibt es großen Nachholbedarf. Die Zahl der Bewerber geht seit Jahren kontinuierlich zurück, Schuld daran sind auch die schlechten finanziellen Anreize im Vergleich zu anderen Bundesländern. Während ein/e Auszubildende/er in Berlin knapp 850 Euro bekommt, liegt das Monatsgehalt während der Ausbildung beispielsweise in Hamburg bei rund 1600 Euro. 

DSC_0339Der jahrelange Berliner Sparkurs wird inzwischen auch für viele Berlinerinnen und Berliner immer spürbarer. Die Feuerwehr schafft es bei Rettungseinsätzen in Berlin oft nicht mehr in den vorgegebenen acht Minuten am Einsatzort zu sein. Die vorhandenen Kräfte stoßen an ihre Grenzen. Aber auch die zum Teil maroden Feuerwachen müssen dringend saniert werden. Hier muss die Politik über neue Konzepte nachdenken und der rot-schwarze Senat steht in der Verantwortung, zügig für eine bessere Ausstattung der Berliner Feuerwehr zu sorgen. Denn im Notfall zählt bekanntlich jede Sekunde.

 

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